Projektbeschreibung

Die beiden Begriffe „Musik“ und „Konzentrationslager“ lassen sich auf den ersten Blick kaum miteinander vereinbaren. Allerdings gehörte Musik in verschiedener Hinsicht und Funktion zur grausamen Lagerrealität, so z.B. als passiver und aktiver Widerstand der Lagerhäftlinge. In diesem Workshop soll es zunächst kurz um die geschichtlichen Hintergründe gehen (Welche Funktion hatte Musik im Lager? Personen/Komponisten/Musik, die das Erlebte verarbeitet, etc.). Im sich anschließenden PRAKTISCHEN Teil wollen wir uns dann mit Musik beschäftigen, die inhaltlich für den Widerstand gegen das NS-Regime steht (z.B. Moorsoldatenlied, Bella ciau), ggf. auch mit traditioneller jüdische Musik. Gerne werden auch Ideen der Kursteilnehmer aufgenommen!
Voraussetzungen:
Die Motivation Musik zu machen! Wünschenswert sind instrumentale Vorkenntnisse (Klavier, Gitarre, Flöte und sonstige Blasinstrumente, Drums/Percussion, Gesang – alles ist möglich!) und/ oder der Spaß am Singen.
VORTREFFEN mit allen Kursteilnehmern am Donnerstag, den 20.01. um 11.25 Uhr in Musikraum 138.
Bei Rückfragen sprecht mich gerne an!! (persönlich, per Mail oder über Sdui)

Projektleiter

Herr Stamm