Projektbeschreibung

Dita Kraus gehört zu den letzten noch lebenden Zeitzeug_innen, die über die mörderischen Geschehnisse im NS-Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau berichten können. Sie wurde 1929 in Prag geboren und wächst als einziges Kind einer jüdischen Familie auf. Als sprachgewandte Erzählerin schildert sie ihre unbeschwerte Kindheit mit Witz und Wehmut. 1942 wird sie mit ihren Eltern zunächst nach Theresienstadt, dann nach Auschwitz deportiert, wo ihr Vater stirbt. Schließlich gelangt sie mit ihrer Mutter über ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme in das KZ Bergen-Belsen, wo beide am 15. April 1945 befreit werden. Kurz danach stirbt die Mutter.
Neben der IGP nehmen auch noch einige andere Schulen an dem digitalen Gespräch mit Frau Kraus teil. Das Gespräch und die Diskussion mit Dita Kraus moderiert der Historiker Professor Friedhelm Boll.

Projektleitung

Frau Dita Kraus in Israel;

Herr Retzlaff an der IGP;

Herr Professor Boll als Vertreter der Friedrich Ebert Stiftung, Bonn